Dienstag, 16. November 2010

Fortsetzung unser Trip durch die Backwaters, Periyar Wildlife und Munnar

Unser 3.tes Ziel Munnar
Das doch etwas verdreckte, nicht so viel hermachende und auch etwas ueberfuellte Oertchen Munnar erreichten wir nach einer 4 stuendigen Fahrt quer durchs Gebirge vorbei an wunderschoenen Bergseen, unendlich vielen Teeplantagen, kleinen Wasserfaellen und tiefen Schluchten. 
Als wir im dunkeln endlich angekommen sind, dachten wir zuerst unser Guide haette uns zu einem falschen Hotel gebracht, denn wir stiegen im Munnar Castle ab. Was seinen Namen nach unseren letzten Unterkuenften auch wirklich verdient hat.
Wir hatten ein riesen grosses Zimmer, viel Ablageflaeche und das I-Tuepfelchen war das heisse Wasser im Bad. Nach fast 3 Wochen ohne warmes Wasser waren wir doch sehr leicht zufrieden zu stellen und standen beide bestimmt erst mal 10 Minuten unter der Dusche. Den restlichen Abend liessen wir uns beim Essen am Hotelbuffett beobachten. Aber das sind wir ja mittlerweile schon gewoehnt.
Am naechsten Morgen ging es dann los in das Highlight der Stadt, das Teemuseum. Naja, war ja ganz nett... aber nicht der beschriebene Brueller. Aber gut. Anschliessend haben wir eine Elefantenherde gesehen und sind zwischen Teeplantage spazieren gegangen.
Da der Wasserfall den unser Guide uns so toll angepriesen hatte doch zu Fuss etwas zu weit zu erreichen war und es auch schon Dunkel wurde sind wir ins Hotel zurueck. Leider haben wir die zweite Nacht in einem anderen Hotel verbringen muesssen, da ein Fehler mit unserer Reservierung passiert ist. Und das Hotel fuer die 2 Nacht schon ausgebucht war. Also ging es wieder in ein Zimmer ohne warmes Wasser. Was uns aber im Laufe des Abends oder Nacht nicht so stark stoeren sollte, wie sich herausstellte.
Nach dem Sapziergang zwischen den Teeplantagen ging es Katrin immer schlechter und sie ist vorzeitig ins Hotel zurueck gegangen, um sich auszuruhen. Da mich die Uebelkeit nicht erwischt hatte, habe ich mich ins Getuemmel der Stadt gemacht. Besichtigte kleine Gemuesemaerkte, besucht fast jeden Spiceshop in der Stadt und bin ein bisschen Bummeln gegangen. Ohne zu wissen was auch mich die Nacht ereilen sollte.
Im Hotelzimmer angekommen legte ich mich auch recht zuegig schlafen, da der Tag doch etwas anstrengend war. Wunderte mich aber das ich trotzdem nicht so gut schlafen konnte, bis sich auch mein Magen verkrampfte und ich mich mit Katrin abwechselte das Badezimmer zu besuchen.
Aufgrund unserer Unpaesslichkeit verzichteten wir Beide am morgen auf den Besuch eines Nationalparks und liessen uns mit grosser Uebelkeit nach Fort Cochin bringen.

Unser 4.tes Ziel Fort Cochin
In Fort Cochin uebertraf unser Homestay umwelten das Munnar Castle, es hatte zwar kein warmes Wasser, dafuer aber soooo viel Persoenlichkeit, Waerme und Service das wir uns entschieden auch fuer einen etwas teuren Preis hier ein paar Tage laenger zu bleiben. Wir liessen uns mit einem Candle-Light-Dinner auf dem Dach verwoehnen, freiem Internet, viel Tee und Kaffee verwoehnen.  Von Tag zu Tag ging es uns dann auch schon wieder besser und wir erkundeten die Umgebung. Die beruehmten chinesischen Fischernetze, eine uralte Synagoge, viele schoene sehr verwirrende Gassen und ein zweiter Besuch einer Kathakalivorstellung. Fort Cochin ist gepraegt durch einen portugisischen Bausstil direkt am arabischen Meer. Wir hatten einen netten muslimischen Rikshafahrer, welcher uns einen vormittag herum gefahren hat und uns versteckte Sehenswuerdigkeiten gezeigt hat. 
Nach einer tollen und entspannten Woche mit netten Menschen im Daffodil Homestay und einer netten Kanadierin mit der wir unsere Zeit in Cochi verbracht haben, verabschiedeten wir uns schweren Herzens, um mit dem Flugzeug nach Goa, Benaulim aufzubrechen.
 
Ankunft in Goa
Am Freitag, den 12.11.2010 erreichten wir Goa. Die ersten beiden Naechte verbrachten wir in einem sehr guenstigen und schoenen Homestay. Allerdings so weit ausserhalb und ruhig gelegen, dass wir Abends nicht ohne Taxi oder Riksha heimkommen koennnen. Von daher haebn wir uns entschieden etwas naeher in den Ort umzusiedeln, um auch Unabhaengiger voneinander zu sein. 
Wir verbringen unsere Tage gerade damit zu Fruehstuecken, am Strand zu liegen, ganz viele frisch gepressetn Saefte zu trinken, zu Essen, zu Lesen und weiter am Strand zu liegen. Dieser ist von Palmen gesaeumt und es ist doch schon sehr paradisisch. Dies werden wir bis Freitag, den 19.11. tun und dann unsere erste Fahrt mit einem Nachtbus nach Mumbai wagen. 

Da es mal wieder mit dem Bilder hochladen Stunden zu dauern scheint, werden wir diese in ein paar Tagen nach schicken. 




Kommentare:

  1. Tanja+Family+Friends16. November 2010 um 12:15

    Hallo ihr beiden,
    das hört sich ja ganz schon spannend an, was ihr da so alles beschreibt. Genießt die Tage am Strand und sammelt Kraft und Energie für die folgenden Großstädte. Bin schon ganz gespannt auf die Bilder. Ganz viel Spaß wünschen Euch die Daheimgebiebenen.

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  2. Vielen Dank im Namen des ganzen Daffodil Homestay-teams fuer die positiven Kommentare. Alles Gute fuer die weitere Reise, wir vermissen euch!

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